Diplomarbeit
Umnutzung einer Industriehalle zum Tagungshotel für Hausmessen

Entwurf mit Analyse des historischen Hintergrundes

Thema der Diplomarbeit war die Entwicklung eines Umnutzungskonzeptes einer Werkhalle des mit seiner Firmengeschichte bis in das 19. Jahrhundert zurückreichenden ehemaligen Industriestandortes im Süden der Stadt Essen.

Ausarbeitung als Ausstellung und Multimediapräsentation auf einem Datenträger. Die Arbeit wurde mit der Note `Sehr Gut´ abgeschlossen.

Positionierung

Ziel war es bei der Konzeptfindung Alternativen jenseits einer ausschließlichen musealen Nutzung von ausgedienter Industriearchitektur zu finden.

Das Grundstück mit einer Größe von ca. 12.000m² liegt an der Gabelung zweier stark frequentierten Hauptstrassen im Stadtteil Essen Bergerhausen. Die Nähe zu den Autobahnen A40 und A52 macht den Standort auch für Ortsfremde leicht erreichbar. Gleichzeitig grenzt das Gelände an das attraktive Erhohlungsgebiete der Ruhrzone an.

Entwurf:



Als Nutzungskonzept für die etwa 120 Meter lange Industriehalle wurde ein Hotel mit Gastronomie und Veranstaltungsflächen erarbeitet. Die Veranstaltungsflächen sollen sich vom Flächenangebot unterhalb der großen Messestandorte in der Region positionieren. Hierbei wurde an Hausmessen und Produktvorstellungen für einen ausgesuchten Personenkreis gedacht.

Der Entwurf sieht eine Längsteilung des Hallenschiffes durch eine durch Funktionsöffnungen aufgelockerte Betonscheibe vor. Innerhalb der historischen Gebäudehülle wird hinter der Wandscheibe zur Westseite ein Hotelneubau platziert. Zu Ostseite schließt sich an die zentrale Verbindungsachse mehrere in die Bestandsfassade eingeschobene Veranstaltungskubuse an.

Eine Restaurantplattform auf der Ebene +1 schließt sich auf der Innenseite repräsentativen Südgiebels an. Im Erdgeschoss befinden sich Infrastruktur zur Hotel- und Restaurantversorgung.